Behavioral Systems Architecture — seit 2009

60% passive Mitglieder. 18% Fluktuation. Beides ist kein Menschen-Problem.

Loyalty-Programme, Onboarding-Flows, Mitarbeiter-Performance: überall wo Menschen sich anders verhalten als erwartet, liegt die Ursache selten bei den Menschen. Engaginglab diagnostiziert, wo das System falsche Signale sendet, baut die Kapazität auf, das zu ändern, und misst, was sich danach verändert hat.

Ø 58%
passive Mitglieder im typischen Loyalty-Programm vor Intervention
6–9×
höherer Jahresumsatz aktiver vs. passiver Mitglieder
< 5%
typischer Kostenanteil am messbaren Mehrwert
16 J.
Systemdiagnosen und Behavioral Design
Loyalty & Kundenbindung

Was liegt auf dem Tisch, ohne einen einzigen neuen Kunden?

Ein Loyalty-Programm mit 500.000 Mitgliedern und 42% Aktivierungsrate hat 290.000 passive Mitglieder. Bei einem durchschnittlichen Jahresumsatz, der für aktive Mitglieder siebenmal höher liegt als für passive, lässt dieses Programm einen dreistelligen Millionenbetrag liegen, der sich ohne Neukundenakquise heben ließe.

Das ist kein extremes Beispiel. Es ist ein Durchschnittsprogramm. Die Ursache liegt in den meisten Fällen nicht im Angebot, sondern in den Signalen, die das Programm sendet: was es belohnt, wann es kommuniziert, welches Verhalten es als nächste Handlung nahelegt.

Mitarbeiter & Performance

Was kostet Fluktuation, die vermeidbar war?

Bei 400 Mitarbeitern, 16% Fluktuation und einem durchschnittlichen Jahresgehalt von € 55.000 verlassen jährlich 64 Menschen das Unternehmen. Kosten pro Abgang bei 1,5-fachem Jahresgehalt: rund € 82.500. Gesamtkosten: über € 5 Millionen pro Jahr.

Eine Verringerung der strukturell bedingten Fluktuation um 25% durch Behavioral Redesign entspricht einer jährlichen Einsparung von über € 1,3 Millionen. Das Behavioral Systems Project beginnt bei € 18.000.

Das Guided Assessment setzt die Baseline. Nach 12 Monaten rechnen wir gemeinsam nach. Wer nach dieser Zeit nicht sagen kann, was sich verändert hat, hat keine Verhaltensintervention gemacht, sondern einen Workshop geliefert.

Baseline messen →

Das nennt sich Behavioral Misfit. Und er kostet mehr als Sie denken.

Ihr Unternehmen wünscht sich Innovation, Ownership und Loyalität. Aber Ihr System belohnt Compliance, Anwesenheit und Sicherheit. Diese Dissonanz ist kein Führungsproblem. Es ist ein Designproblem. Und es hat einen Namen.

01

Belohnungen lösen das Problem nicht

Wer Verhalten mit Incentives steuert, baut kein Engagement auf, sondern Vertrauen ab.

02

Engagement-Programme verpuffen

Kurzfristige Maßnahmen adressieren Symptome. Das System bleibt unverändert, die Ergebnisse auch.

03

Verhalten ist förderbar

Wer das System richtig baut, macht richtiges Verhalten leichter als falsches. Das ist kein Glück, das ist Architektur.

Kein Zufall. Architektur.

Ein strukturierter Prozess, der Verhaltenslücken sichtbar macht und systematisch schließt, von der Diagnose bis zur dauerhaften Verankerung im Unternehmen.

01

Diagnose

Messung der Lücke zwischen gewünschtem Verhalten und tatsächlichen System-Signalen.

02

Passung

Auswahl der richtigen Werkzeuge basierend auf der Behavioral Solution Matrix.

03

Architektur

Konstruktion des IntrinsiQ Performance Loops: Curiosity, Mastery, Progress.

04

Befähigung

Training Ihrer Teams, das System selbst zu steuern und eigenständig zu skalieren.

05

Management

Verankerung in KPIs, Dashboards und Richtlinien für dauerhaften Wirkungsgrad.

Hat Ihr System einen Behavioral Misfit?

Benennen Sie ein konkretes Verhalten aus Ihrer Organisation und beantworten Sie 20 automatisch angepasste Fragen. Das Ergebnis ist ein vollständiger Diagnostic Report in unter zwölf Minuten. Ein erster konkreter Blick in Ihr System, bevor Sie entscheiden, ob Sie tiefer gehen.

Systemcheck starten
kostenlos  ·  unter 12 Minuten

Kein Score, kein drei-Punkte-PDF. Ein vollständiger Diagnostic Report: Gap-Analyse, Interventionssequenz, Roadmap, Einwandkarten für die interne Kommunikation.

Beispielreport ansehen →
03 / Einwandkarten
"Unsere Mitarbeiter brauchen direkte Kontrolle."
Die Daten zeigen: Kontrolle erzeugt Compliance, keine Bindung. Wenn Menschen verstehen, wie ihre Leistung zu bedeutsamen Ergebnissen beiträgt, setzen sie das Verhalten fort, ohne Aufsicht.
Warum Kontrolle intrinsische Motivation untergräbt
Wie Sie diese Einwände in der nächsten Präsentation entkräften
Welche Daten Sie für Entscheidungen auf Führungsebene brauchen
02 / Aktionsplan
30/60/90-Tage Roadmap
Wochen 1–2 Supervision-abhängige Trigger identifizieren und eliminieren
Woche 3 Strukturelle Widersprüche im System dokumentieren
Monat 2 Verhalten mit bedeutsamen Outcomes verbinden
Monat 2 Feedback-Schleifen einbauen, die Kompetenz sichtbar machen
Monat 3 Selbsttragendes Engagement messen und kalibrieren
01 / Gap-Analyse
Moderate Misfit
Actual
External Regulation
"Ich tue es, weil ich muss."
Required
Identified
"Ich tue es, weil es mir wichtig ist."
Strukturelle Signale
Flag D — System-Reality GapOK
Flag C — Motivation ErosionOK
Flag S — Contradictory Signals!

Was das kostet, und wofür.

Ein Loyalty-Programm, das durch Behavioral Redesign 8 Prozentpunkte Aktivierungsrate gewinnt, erzeugt bei 400.000 Mitgliedern und € 180 Jahresumsatz pro aktivem Mitglied rund € 5,8 Millionen Mehrwert. Das Behavioral Systems Assessment kostet € 8.500. Das sind 0,15% des Mehrwerts, den es berechnet.

Assessment
Behavioral Systems Assessment
Die Lücke bekommt eine Zahl.
€ 8.500
netto · zzgl. USt.
8–12 Arbeitstage

Geführte Diagnosesession mit Roman Rackwitz. Vollständiger Report mit Behavioral Misfit Index, Gap-Analyse, Interventionssequenz, Roadmap und der Zahl, die das Assessment rechtfertigt: was der identifizierte Misfit Ihre Organisation kostet.

Fee wird vollständig auf ein folgendes Engagement angerechnet. Voraussetzung: Beauftragung binnen 90 Tagen nach Lieferung.
Assessment anfragen →
Residence
Behavioral Architect in Residence
Assessment, Umsetzung und Kapazitätsaufbau in einem Engagement.
ab € 5.500 / Monat
netto · zzgl. USt.
Mindestlaufzeit 6 · empfohlen 12 Monate
Was im Engagement enthalten ist
Behavioral Systems Assessment (Wert € 8.500, vollständig enthalten)
Scope-basierte Umsetzungsarbeit über die Laufzeit
Inhouse-Kapazitätsaufbau: Ihre Teams lernen, Behavioral Design selbst anzuwenden
Strategische Begleitung, Audits und laufende Systemkorrekturen

Der entscheidende Unterschied zu Assessment und Projekt: Am Ende der Laufzeit bleibt die Fähigkeit im Unternehmen. Nicht als Dokumentation, sondern als gelebte Kompetenz Ihrer eigenen Teams.

Sechs Monate verankern die Methodik. Zwölf Monate machen die Kapazität produktiv. Das Engagement endet, die Fähigkeit nicht.
Passung klären →
Projekt
Behavioral Systems Project
Diagnose und Umsetzung in einem Engagement.
Scope-basiert
Investment nach Assessment definiert
typisch 3–6 Monate · € 25.000–70.000

Vollständige Systemdiagnose kombiniert mit Design, Implementierung und Verankerung der Verhaltensarchitektur. Das konkrete Investment ergibt sich aus dem Assessment, weil die Tiefe der Intervention von der Tiefe der Diagnose abhängt.

Für Loyalty-Programme, HR-Transformationen und Plattformprodukte, bei denen der Misfit systemisch verankert ist.
Erstgespräch anfragen →

Interne Fähigkeit statt externer Abhängigkeit.

Das Ziel eines Beratungsprojekts ist nicht nur, dass sich etwas verändert, sondern dass die Organisation danach aus eigener Kraft weiterkommt. Das gelingt genau dann, wenn Menschen intern in der Lage sind, Verhalten zu diagnostizieren, Systeme zu gestalten und diese Denkweise in ihre tägliche Arbeit zu integrieren.

Was Veränderung dauerhaft macht, ist nicht die Qualität der Lösung, sondern die Umgebung, in der Menschen danach arbeiten, weil das Gehirn ein soziales Kalibrierungssystem ist, das sich an dem orientiert, was in seinem Umfeld als normal gilt.

Die Behavioral Architects Masterclass ist die Umgebung, in der diese interne Fähigkeit entsteht: ein Jahresprogramm für HR-Professionals, Führungskräfte und Berater, die Behavioral Design nicht nur verstehen, sondern dauerhaft als eigene Denkweise verankern wollen.

behavioral-architects.com →
The Drive Method – Roman Rackwitz

Das Handbuch zur Architektur.

Roman Rackwitz entschlüsselt in "The Drive Method" die Mechanismen nachhaltiger Leistung. Keine Mythen, keine Motivationsreden, nur Architektur.

Wie man Engagement aufbaut, das auch dann überlebt, wenn externe Belohnungen wegfallen. Ein Praxisbuch für alle, die Systeme statt Symptome gestalten wollen.

Hardcover bestellen Buch als PDF laden →

Was Kunden über die Zusammenarbeit sagen.

"Engaginglab hat uns in einer entscheidenden Entwicklungsphase die entscheidenden Ideen rund um die Gamifizierung unseres Geschäftsmodells gegeben. Ich bin sehr dankbar."

Carsten SudhoffCEO CircularSociety & Chairman sqiyo AG

"Roman kennt Gamification in- und auswendig, von vorne bis hinten und auf den Kopf gestellt. Es ist klar, dass er es lebt."

Nick TyrellCEO Osney Media

"Mit gezielten Fragen und seiner lockeren Art gelang es Roman, alle Teilnehmer beim Thema abzuholen und zu verständlichen Ergebnissen zu kommen."

Daniel Wanschalöm JankeTechnical Co-Founder BRIVE

Unter anderem vertrauen uns

Was Sie wissen wollen, bevor wir sprechen.

Die meisten Fragen entstehen nicht aus Skepsis, sondern aus dem Wunsch, den richtigen Schritt zur richtigen Zeit zu machen. Hier sind die häufigsten, inklusive der unbequemen.

Fast immer mit dem Behavioral Systems Assessment. Nicht weil es ein günstiger Einstieg in etwas Teureres ist, sondern weil die Tiefe jedes weiteren Engagements von dem abhängt, was das Assessment zeigt. Es gibt zwei Wege danach: der Behavioral Architect in Residence für Organisationen, die eine dauerhafte Kapazität aufbauen wollen, und das Behavioral Systems Project für Organisationen, die eine identifizierte Lücke in einem definierten Zeitrahmen schließen wollen. In beiden Fällen wird die Assessment-Fee vollständig angerechnet. Wer bereits weiß, dass er eine langfristige Verhaltensarchitektur braucht, kann auch direkt mit dem Retainer einsteigen, ohne vorheriges Assessment.
Weil es keine Umfrage ist. Das Assessment ist eine geführte Diagnosesession mit Roman Rackwitz persönlich, die das Systemwissen Ihrer Organisation aktiviert, strukturiert und in einen vollständigen Report überführt, der den Behavioral Misfit Index, eine Gap-Analyse je untersuchtem Verhalten, BSM-Positionierungsmaps, eine priorisierte Interventionssequenz und eine Executive Summary für die Leitungsebene enthält. Vor allem aber enthält er eine Zahl: was die identifizierte Lücke Ihre Organisation kostet, und was ein funktionierendes System wert wäre. Bei einem Loyalty-Programm mit 400.000 Mitgliedern, das durch Behavioral Redesign 8 Prozentpunkte Aktivierungsrate gewinnt, sind das bei € 180 Jahresumsatz pro aktivem Mitglied rund € 5,8 Millionen. Das Assessment kostet € 8.500. Das Verhältnis spricht für sich.
Das Behavioral Systems Assessment läuft über 8 bis 12 Werktage gesamt. Der operative Aufwand auf Ihrer Seite besteht aus einer geführten Diagnosesession von etwa 3 Stunden mit dem Leadership-Team plus einer kurzen Vorbereitung vorab. Das Behavioral Systems Project läuft typisch 3 bis 6 Monate, mit einem Investment typischerweise zwischen € 25.000 und € 70.000 je nach Scope und Organisationsgröße, das sich aus dem Assessment ergibt. Der Behavioral Architect in Residence passt sich dem organisatorischen Rhythmus an und erfordert keinen festen Zeitblock; die empfohlene Laufzeit von 12 Monaten folgt daraus, dass Methodik-Verankerung und produktive Kapazität zwei verschiedene Phasen sind.
Es bedeutet, dass Ihre eigenen Teams nach der Zusammenarbeit in der Lage sind, Verhaltensprobleme eigenständig zu diagnostizieren und Verhaltensinterventionen eigenständig zu gestalten. Konkret: Ihr HR-Team erkennt einen Behavioral Misfit im Onboarding-Flow ohne externe Hilfe. Ihr Loyalty-Team identifiziert, welche Programmmechanik falsche Signale sendet und welche Intervention Priorität hat. Das geschieht nicht durch einen Bericht, den jemand hinterlässt, sondern durch Wissensvermittlung, strukturierte Zusammenarbeit an realen Problemen und schrittweise Übergabe von Diagnose- und Design-Aufgaben. Wer nach der Zusammenarbeit weiterhin Engaginglab für jede Intervention braucht, ist kein Erfolgsfall.
Ja. Wenn ein Engagement innerhalb von 90 Tagen nach Lieferung des Reports beauftragt wird, wird die Assessment-Fee vollständig angerechnet. Das Assessment ist kein Türöffner für eine Upsell-Logik, sondern ein eigenständiges Deliverable. Ob eine weitere Zusammenarbeit folgt, entscheidet sich ausschließlich auf Basis dessen, was der Report zeigt.
Der Behavioral Architect in Residence ist das richtige Format für Organisationen, die nicht ein einzelnes Problem lösen, sondern dauerhaft die Fähigkeit aufbauen wollen, Verhaltensprobleme eigenständig zu erkennen und zu gestalten. Er ist kein laufender Service, den man konsumiert, sondern eine Funktion, die schrittweise von außen nach innen verlagert wird. Richtig für: Organisationen, die regelmäßig neue Behavioral Design-Entscheidungen treffen, ob Loyalty-Mechaniken, Onboarding-Flows oder Incentive-Strukturen, und die dafür keine eigene Vollzeitstelle schaffen wollen oder können. Die Mindestlaufzeit von 6 Monaten reicht, um die Methodik zu verankern. 12 Monate, um die Kapazität produktiv zu machen.
Ja. Das Assessment misst nicht, ob Sie aktiv in Engagement investieren, sondern ob Ihr System die richtigen Signale sendet. Laufende Programme können Teil des Diagnosebilds sein, und häufig zeigt sich genau hier der Kern des Problems: Die Maßnahmen sind gut gemeint, aber das System um sie herum bleibt unverändert, sodass die Maßnahmen verpuffen oder sogar gegenteilige Effekte erzeugen. Das Assessment macht diesen Widerspruch sichtbar und gibt eine Einschätzung, ob das laufende Programm repariert oder grundlegend neu gedacht werden sollte.

Die Baseline setzen.

Ob Loyalty-Programm, Mitarbeiter-Performance oder Onboarding-Flow: das Gespräch beginnt immer mit einer konkreten Verhaltensanforderung aus Ihrer Organisation, nicht mit einem Angebot.

Direkt Termin buchen

roman@engaginglab.com