Transferinfrastruktur, seit 2009

Eine teure Lösung verdient ein bisschen Misstrauen.

Oft ist sie schon durchgerechnet, bevor jemand den Menschen verstanden hat.

Mit dem Montagstest prüfen wir vor dem Rollout, ob Ihr Programm am Montagmorgen Verhalten erzeugt. Das gilt für Lernprogramme, Change-Vorhaben und KI-Einführungen.

Festpreis 9.000 €  ·  Befund fünf Arbeitstage nach dem letzten Gespräch

Mehr Schulung
34%

der Beschäftigten wenden das Gelernte nach einem Jahr noch an, schätzen Weiterbildungsprofis.

Saks & Belcourt, 2006
Mehr Software
95%

der Unternehmen holen keinen messbaren Ertrag aus ihren Investitionen in generative KI.

MIT NANDA, 2025
Der Transferbruch

Das neue Verhalten verschwindet nicht, es wird überstimmt.

Der Alltag sendet lauter als das Seminar. Wo er das tut, lässt sich finden, fast immer an einer von drei Stellen.

Voreinstellung

Der alte Weg ist der eingestellte, im Ticketsystem genauso wie im Bestellprozess. Wer das Neue will, muss sich jedes Mal dagegen entscheiden, bis er es irgendwann nicht mehr tut.

Anreiz

Belohnt wird weiter das alte Verhalten, beim Mitarbeiter über die Zielvereinbarung, beim Kunden über den Rabatt, der ohnehin kommt.

Sichtbarkeit

Ob jemand es anders macht, sieht niemand. Was keiner sieht, gilt nicht als normal, und was nicht normal ist, macht man nicht allein.

355.000 €

Das Training hat funktioniert, der Montag nicht.

400 Mitarbeitende, rund 1.347 € Weiterbildung pro Kopf, also etwa 540.000 € im Jahr. Hält die Schätzung von einem Drittel Anwendung, bleiben rund 355.000 € davon im Seminarraum. Derselbe Bruch zeigt sich bei Change-Pilotprojekten und bei Software- und KI-Einführungen.

Montagstest · vor dem Rollout

Trägt Ihr Programm am Montag?

Der Montagstest ist für Programme gedacht, deren Rollout in acht bis 16 Wochen startet. Geprüft wird, was Ihnen gehört: Ihr Auftrag an die Agentur, Ihre Kennzahlen, Ihre Zielvereinbarungen und sechs Gespräche mit Beschäftigten.

01

Einreichen

Sie laden Ihre Unterlagen hoch, benennen sechs Freiwillige und nehmen sich 30 Minuten für den Kick-off.

Sie bekommen feste Gesprächstermine und damit einen festen Liefertermin.

02

Prüfen

Sie ermöglichen sechs Gespräche à 30 Minuten mit Beschäftigten.

Sie bekommen eine Prüfung nach fünf festen Prüfpunkten, belegt aus Unterlagen und Gesprächen.

03

Befund

Sie nehmen sich 60 Minuten für die Übergabe.

Sie bekommen einen vertraulichen Befund mit Urteil, fünf Maßnahmen und Prognose.

UrteilFreigabe

Das Programm trägt am Montag. Sie bekommen den Freigabevermerk, den Sie weitergeben können.

UrteilFreigabe mit Auflagen

Es trägt, wenn Sie vor dem Start nachbessern. Jede Auflage liegt in Ihrer Hand, und nach erfüllten Auflagen folgt der Freigabevermerk.

UrteilKeine Freigabe

Sie bekommen einen Prüfvermerk „Vor dem Start angehalten“. Die erneute Prüfung der offenen Punkte ist innerhalb von drei Monaten im Festpreis enthalten.

Festpreis
9.000 €
netto · zzgl. MwSt.

Ein KI-Assistent für 1.400 Arbeitsplätze kostet rund 500.000 € Lizenzen im Jahr. Nimmt er nur an 30 Prozent der Plätze tatsächlich Arbeit ab, kostet jede wirksame Lizenz mehr als das Dreifache. Der Montagstest kostet weniger als 2 Prozent dieses Budgets.

LieferungDen Befund gibt es fünf Arbeitstage nach dem letzten der sechs Gespräche, sonst ist er kostenlos.
Ihr AufwandRund vier Stunden: Unterlagen, sechs Freiwillige, 30 Minuten Kick-off und 60 Minuten Übergabe.
ZahlungRechnung bei Auftrag, fällig bis zur Übergabe.
VertraulichDer Befund geht nur an Sie, mit allen Ständen. Weitergeben können Sie den Freigabevermerk.
NachprüfungIn Woche 8 nach dem Rollout, separat zum Festpreis. Hält ein Prüfpunkt, den der Freigabevermerk als tragend nennt, dort nicht, ist sie kostenlos.
DanachEin Design schlagen wir nur vor, wenn die Nachprüfung einen Transferbruch misst.
Wer urteiltRoman Rackwitz, seit 2009 in der Verhaltensgestaltung und Autor von The Drive Method.

Wir verkaufen keine Programme und nehmen von Programmanbietern kein Geld. Deshalb kann unser Urteil auch lauten, dass nicht der Alltag das Problem ist, sondern das Programm selbst.

Wenn schon etwas läuft

Erst die Diagnose, dann der Bau.

Läuft ein Programm schon und wirkt nicht, oder ist noch keins geplant, beginnt die Arbeit mit der Diagnose. Eine Verschreibung ohne Diagnose gibt es bei uns nicht.

Diagnose und Bau

Behavioral Experience Design

Wir führen die Diagnose mit Ihrem Führungsteam und bauen danach entlang der Drive Method für jedes Verhalten das passende Werkzeug. Die Diagnose zu Beginn können Sie auch einzeln beauftragen.

ab 35.500 €
netto · Diagnose und Design
Gespräch anfragen
Laufender Betrieb

Behavioral Architect in Residence

Wir analysieren Verhalten laufend im Betrieb, bauen die Fähigkeit in Ihren Teams auf und verzahnen das System mit Ihren Kennzahlen. Das Engagement läuft mindestens zwei, empfohlen vier Quartale.

ab 28.800 €
netto · pro Quartal
Passung besprechen
Referenzen

„Durch gezielte Fragen und seine entspannte Art hat Roman es geschafft, alle Teilnehmer auf denselben Stand zu bringen und zu nachvollziehbaren Ergebnissen zu kommen.“

Daniel Wanschalöm Janke · Technical Co-Founder BRIVE

Häufige Fragen

Was Sie wissen wollen, bevor wir sprechen.

Nur Sie. Der Befund geht vertraulich an die Person, die den Montagstest beauftragt, mit allen Ständen. Für Geschäftsführung, Einkauf oder Agentur gibt es den Freigabevermerk. Er entsteht erst, wenn die Auflagen erfüllt sind, und nennt nur, was vor dem Start gefunden und behoben wurde.
Dann bekommen Sie einen Prüfvermerk „Vor dem Start angehalten“, den Sie weitergeben können. Er zeigt, dass Sie ein Risiko vor dem Rollout gefunden haben, statt es nach dem Rollout erklären zu müssen. Die erneute Prüfung der offenen Punkte ist im Festpreis enthalten, wenn sie innerhalb von drei Monaten stattfindet. Keine Freigabe gibt es nur, wenn schon das Montagsverhalten selbst bricht oder eine Auflage vor dem Start nicht erfüllbar ist.
Die Gespräche führen wir mit Freiwilligen und werten sie anonym aus. Den Gesprächsleitfaden und eine Seite für den Betriebsrat bekommen Sie vorab, damit er die Gespräche vor dem Start sehen kann.
Weil am Ende ein Urteil steht, für das wir einstehen. Wir lesen Ihre Unterlagen, sprechen mit sechs Beschäftigten und prüfen das Programm gegen fünf feste Prüfpunkte. Den Befund gibt es fünf Arbeitstage nach dem letzten Gespräch, sonst ist er kostenlos. Hält ein Prüfpunkt, den der Freigabevermerk als tragend nennt, in der Nachprüfung nicht, ist die Nachprüfung kostenlos. Gemessen am Budget, das ein Rollout bindet, ist der Festpreis klein: Bei einem KI-Assistenten für 1.400 Arbeitsplätze und rund 500.000 € Lizenzen im Jahr sind es weniger als 2 Prozent.
Der Montagstest ist ein eigenständiges Produkt mit eigenem Festpreis und kein Einstieg in ein größeres Paket. Ein Design schlagen wir danach nur vor, wenn die Nachprüfung in Woche 8 nach dem Rollout einen Transferbruch misst. Ob eine weitere Zusammenarbeit folgt, entscheidet allein, was die Nachprüfung zeigt.
Transferinfrastruktur ist der von Engaginglab geprägte Begriff für die gestaltete Umgebung, die neues Verhalten aus einem Training, Serious Game, Pilotprojekt oder Kundenbindungsprogramm im Alltag trägt: Voreinstellungen in Tools und Abläufen, Anreize, Freigaben, Kennzahlen, Rollen und sichtbare Normen. Anders als Transfermanagement, das an der Person ansetzt, etwa mit Erinnerungsmails, Transfercoaching oder Lernpaten, setzt sie an der Umgebung an, in die Mitarbeitende und Kunden danach zurückkehren. Die Stelle, an der das Verhalten ohne diese Infrastruktur abbricht, nennen wir den Transferbruch.
Kontakt

Die Baseline setzen.

Wo brauchen Sie, dass Menschen anders handeln, und die naheliegende Lösung heißt mehr Schulung, mehr Prämie oder mehr Software? Das Gespräch beginnt immer mit einem konkreten Verhalten, das im Alltag ankommen soll.

Für den Montagstest, damit das Erstgespräch kurz bleibt

Wir schicken Ihnen den Musterbefund per E-Mail.